Топик: Религия Германии

• Führung von Künstlernamen

• Halten von Brieftauben und Haustieren

• Mitgliedschaft in Privatversicherungen

• Tragen von Orden und Abzeichen aller Art

• Verlassen der Wohngemeinde (außer mit besonderen Genehmigungen)

• Verlassen der Wohnungen (nachts)

• Verfügung über bewegliches Eigentum und sonstiges

.

Nach 1945 suchte die evangelische Kirche einen neuen An­fang. Es ging um das Ausmaß der Erneuerung der Kirche. Ein besonders brisanter Punkt der innerhalb der Kirchen geführten Auseinandersetzungen war die Frage nach der kirchlichen Mit­schuld an der nationalsozialistischen Diktatur. Ein prominen­ter Vertreter der Bekennenden Kirche, Pastor Martin Niemöl­ler (1892-1984), erklärte dazu im August 1945:

»Unsere heutige Situation ist aber auch nicht in erster Linie die Schuld unseres Volkes und der Nazis. Wie hätten sie den Weg gehen sollen, den sie nicht kannten? Sie hatten doch einfach geglaubt, auf dem rechten Weg zu sein! - Nein, die eigentliche Schuld liegt auf der Kirche; denn sie allein wußte, daß der eingeschlagene Weg ins Verderben führte, und sie hat unser Volk nicht gewarnt.«

9.Kirche in Deutschland nach 1945 -Aufbruch wohin?

Die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg und die Entstehung von unterschiedlichen gesellschaftlichen Ord­nungen in beiden deutschen Staaten beeinflußten auch diekirchliche Entwicklung. Zu drängenden Problemen, die sich zudem in der Bundesrepublik Deutschland wie der Deutschen Demokratischen Republik differenziert stellten, ergriffen Chri­sten unterschiedliche Positionen.

Drei große Komplexe zeigten sich dabei immer wieder:

die Verantwortung der Kirchen für die Entwicklungen unter der Naziherrschaft, besonders das Versagen in der Judenfrage,

die Wiederherstellung der Einheit Deutschlands,

die atomare Kriegsgefahr und die Aufrüstung Deutschlands .

10.Säkularisierung: werden es wirklich immer weniger?

Umfragen zur

Religion :

Seit 1980 wurden mehrere Studien erarbeitet, die sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung von Religion beschäftigen. In elf europäischen Ländern und den USA wurde 1981/82 eine große Umfrage durchgeführt. Sie hatte zum Ziel, die Werte zu ermit­teln, die gesellschaftliche Bedeutung besitzen. In anderen Um­fragen wurde dem Zusammenhang von religiöser Überzeugung und Einstellung zu gesellschaftlichen Problemen nachgegan­gen. Einige beachtenswerte Ergebnisse finden sich auf den fol­genden Seiten.

Im Frühjahr 1987 veröffentlichte das Demoskopische Institut in Allensbach einen auf die BRD bezogenen Auswertungsbe­richt. Für das Gebiet der ehemaligen DDR lagen solche detail­lierten und aktuellen Untersuchungen bisher öffentlich nicht vor.

Als Ergebnisse wurden u. a. ermittelt: deutliche Überalterung der Gottesdienstbesucher ; Religiosität und Kirchlichkeit sind bei Frauen wie Männern im Rückgang; Frauen sind stärker re­ligiös eingestellt und auch der Kirche näher als dies bei Män­nern der Fall ist; die Jüngeren sind weniger religiös als die Äl­teren, die Berufstätigen weniger als die Nichtberufstätigen.

Kirchliches

Leben

Von Bedeutung für die Intensität kirchlichen Lebens ist die Größe der Stadt. Der Anteil der Besucher von Gottesdiensten, derjenigen, die beten und derjenigen, die an ein Weiterleben nach dem Tode glauben, sinkt deutlich mit zunehmender Ein­wohnerzahl einer Stadt. Je größer die Einwohnerzahl, um so niedriger der Anteil der religiös eingestellten bzw. kirchlich ge­bundenen Bevölkerung.

Säkularisierung: Werden es wirklich immer weniger?

Frage: »Welche von den Aussagen hier kommt Ihren Überzeugun­gen am nächsten?« (Vorlage einer Liste)

Personen, die an Gott

Es sind

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